
Auf Malagò folgt Kirsty Coventry mit der Aufforderung an die Athletinnen und Athleten, jede Sekunde zu genießen. Sie erinnert, wenig überraschend und nahe liegend, an ihre eigene Erfahrung als Sportlerin. Coventry dankt allen Sportlerinnen und allen Zuschauern für ihren “Glauben an die Magie der Spiele”. Die Sportlerinnen und Sportler zeigten allen, wer sie selbst sein könnten. Auch eine Referenz an ihre afrikanische Heimat fügt sie ein: “Das Wort Ubuntu bedeutet ich bin, weil wir sind.” Bei den Dankesworten an die italienischen Gastgeber wird Premierministerin Giorgia Meloni eingeblendet. Das Publikum reagiert mit Stille. Darauf folgt die olympische Tradition des Danks an die freiwilligen Helfer – genauso traditionell mit dem größten Beifall bedacht. Und als es Zeit wird, die Flamme anzukündigen, dreht Coventry die Uhr ihrer eigenen Erinnerung noch einmal zurück: “Das war immer mein Lieblingsmoment.” Ihre Rede wird mit höflichem Beifall bedacht – bis sie Sergio Mattarella ankündigt. Der 84 Jahre alte Präsident wird mit spontanen Sprechchören (“Sergio, Sergio”) begrüßt. Dann eröffnet der Palermitaner die Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina 2026.
