
Autorennen werden überschätzt, Leichtathletik auch, Cricket sowieso. Ganz zu schweigen vom Schwimmen. Und wie viele finden Turner toll? So kann man die Sportarten durchgehen, es bleibt neben dem Fußball nur eine andere übrig, die ständig Stars hervorbringt, die nicht nur in gewissen Zirkeln angehimmelt werden, sondern überall auf der Welt.
Bevor nun Augenrollen, Vogelzeigen und Frotzeleien einsetzen, weil wir hier mal wieder das Tennisspiel preisen, verweisen wir auf die Expertise derer, die von Sport so viel verstehen wie nur wenige: die 69 Mitglieder der Laureus World Sports Academy, die in ihren Sportarten allesamt zu Idolen wurden. Diese honorige Jury hat gerade ihre zwei Weltsportler 2025 geehrt: Carlos Alcaraz und Aryna Sabalenka, beide aus dem Tennis. Drei Tennisprofis gehörten zu den weiteren Nominierten, durch die Show führte Tennischampion Novak Djokovic.
Beim Blick auf die Laureus-Historie fällt auf, dass die Hälfte aller männlichen Weltsportler aus dem Tennis kommt, bei den Frauen knapp ein Drittel. Und das, obwohl in der Jury nur vier Tennisgrößen sitzen, darunter Boris Becker. Bezweifelt noch irgendwer, dass Tennis die Völker verbindet wie sonst nur Fußball?
