Besonders im Alter zwischen 30 und 34 haben Männer in Deutschland seltener Kinder. In dieser Altersspanne sind inzwischen 69 Prozent kinderlos, wie die »FAS« berichtet.
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Immer weniger Männer in Deutschland sind Zahlen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) zufolge Väter. Das hat das GESIS-Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften im Auftrag der FAS ermittelt. Demnach hatten im Jahr 1980 etwa 34 Prozent der Männer über 18 Jahren keine Kinder – mittlerweile sind es 40 Prozent.
Besonders stieg der FAS zufolge der Anteil an kinderlosen Männern zwischen 30 und 34. In dieser Altersspanne erhöhte er sich um fast 30 Prozentpunkte von 42 auf 69 Prozent. Bei den Fünfunddreißig- bis Neununddreißigjährigen stieg der Anteil um rund 30 Prozentpunkte von 22 auf 54 Prozent.
Auch der Anteil an Männern mit einer festen Partnerin ist demnach gesunken. Dieser sank ebenfalls besonders im Alter von 35 bis 39 Jahren: 1986 waren noch 93 Prozent der Männer in dieser Altersgruppe in einer festen Partnerschaft. Laut einer vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden durchgeführten Studie waren es 2024 nur noch 79 Prozent, wie die FAS zitiert. Das bedeutet einen Rückgang um 14 Prozentpunkte innerhalb von knapp vier Jahrzehnten.
