Die Concordia-Station in der Antarktis ist der wahrscheinlich abgelegenste und kälteste Ort der Welt. Derzeit sitzen dort zwölf Crewmitglieder den antarktischen Winter aus, erforschen Seismik, Atmosphärenchemie oder Klimageschichte. Die Forschungsärztin Sarah Gaier ist für die europäische Weltraumagentur Esa dort und will wissen, was es psychisch und physisch mit einem macht, in totaler Isolation zu leben. Wir erreichen sie per Videocall in ihrem »Space Lab«,
wie ihr Arbeitsraum an Bord der Station heißt. Im Hintergrund hängen Bilder
von Sternhaufen und Galaxien, an der Decke baumelt das Modell eines
Satelliten.
