Vor 25 Jahren, so geht die Erzählung, stand John
Ternus weit nach Mitternacht in einer Fabrikhalle und inspizierte Schrauben. Mit einer Lupe zählte er die
Anzahl der Rillen und bemerkte, dass es 35 statt der geplanten 25
waren. Ein Produktionsfehler. »Da habe ich mich gefragt, ob das
eigentlich normal ist, was ich hier mache«, erinnerte sich
Ternus später bei
einer Rede vor Absolventinnen und Absolventen der University of Pennsylvania. Seine Antwort: Es ist vielleicht nicht normal, aber
richtig. Denn wer Monate in die Entwicklung eines Produkts
investiere, solle es so gut machen wie möglich – und wenn nur für
das eigene Gewissen.
