
Charles Spencer
Schon wieder ein Buch zu Lady Di? Über die einstige Prinzessin von Wales und erste Ehefrau des britischen Königs Charles ist eine kaum überschaubare Anzahl von Werken erschienen. Der Band „Swan Song – Diana, meine Schwester“, der am Dienstag auf den Markt kommt, liefert einen sehr persönlichen Zugang: Er bietet eine Erzählung aus nächster Nähe, nämlich aus der Feder ihres Bruders Charles Spencer. Der Autor, Historiker und Moderator hat schon einige Bestseller geschrieben – und auch sein neuestes Buch verspricht, einer zu werden. Es handele sich um das „bislang intimste, liebevollste und ehrlichste Porträt“ Dianas, wirbt der Verlag Penguin. „Swan Song“ erscheint im Vorfeld des 30. Todestages Dianas, die 1997 bei einem Autounfall ums Leben kam.
Iris Berben
Wer war sie nicht? „Supergirl“, „Sketchup“-Komikerin, Kommissarin Rosa Roth, unangepasste Mutter in Sönke Wortmanns „Namen“-Filmen. Iris Berben zählt seit gut 50 Jahren zu den bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. Zugleich setzt sie sich seit langem gesellschaftlich ein. Dafür ist die 76-Jährige vielfach ausgezeichnet worden. Am Donnerstag kommt ein weiterer Preis hinzu: der Deutsche Kulturpolitikpreis für ihren Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. In der Vergangenheit bezog Berben immer wieder kritisch Stellung zur AfD und zu rechter Politik.
Tim
Beim Barte des Propheten – heulen da nicht hunderttausend Höllenhunde? In der Welt des unerschrockenen Reporters Tim, seines Begleiters Struppi und seines raubeinigen Freundes Kapitän Haddock ist das der Normalfall. Von 1929 an schickte der belgische Comiczeichner Hergé seinen Protagonisten auf Recherchetour – zunächst ins „Land der Sowjets“, später auch in fiktive Schurkenstaaten wie Bordurien oder San Theodoros. Zu den heute 24 Alben der Reihe gesellte sich vor 80 Jahren, am 26. September 1946, das Comicmagazin „Le Journal de Tintin“, das Raymond Leblanc gründete und bei dem Hergé als künstlerischer Leiter mitwirkte. Ausreichend Gelegenheit für Haddock, seine Kultsprüche immer wieder anzubringen.
Fritz Henkel
Was weiß man über Persil? Genau: „Da weiß man, was man hat.“ Der Slogan machte das Henkel-Waschmittel zum Werbeklassiker. Vor 150 Jahren gab es Persil, dessen Name sich aus den Hauptbestandteilen Perborat und Silikat zusammensetzt, noch nicht. Aber am 26. September 1876 gründete Fritz Henkel mit zwei Partnern ein Unternehmen und brachte ein Universalwaschmittel auf den Markt. Der Verkauf lief zunächst schleppend. Doch der Grundstein für den Dax-Konzern mit 20,5 Milliarden Euro Umsatz war gelegt.
Jürgen Klopp
Wann wird es ernst für Jürgen Klopp? Am Donnerstag muss der neue Bundestrainer seine erste Bewährungsprobe bestehen – und das gleich in einem Fußballklassiker: Die DFB-Elf tritt in Amsterdam gegen die Niederlande an. Der Beginn eines neuen Fußballmärchens, das sich sogar zum Politikmärchen entwickeln könnte? Wer weiß. Jedenfalls hatte Klopp im Juli ein Szenario ausgemalt, wonach die Deutschen mit einem WM-Sieg 2030 zu richtigen Optimisten werden könnten. Dann, so Klopp, „wäre der Nachbar am nächsten Tag nicht so ein Arsch, das Wetter wäre nicht so schlecht, Merz würde vielleicht doch nicht alles falsch machen“. Der Bundestrainer als Helfer des Bundeskanzlers? Irre Vorstellung.
