In Babyn Jahr ermordeten deutsche Truppen im Zweiten Weltkrieg fast 34.000 Juden. Bundesfamilienministerin Prien nahm dort mit Präsident Selenskyj am Gedenken daran teil.
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat bei ihrem Kyjiw-Besuch gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an einer Veranstaltung zum Gedenken an das Massaker von Babyn Jar teilgenommen. Nahe Kyjiws hatten deutsche Truppen am 29. und 30. September 1941 gemeinsam mit Soldaten, Polizisten und SS-Männern 33.771 jüdische Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt erschossen.
»Erinnerung bedeutet Verantwortung – und diese Verantwortung vergeht nicht – niemals«, sagte Prien in Babyn Jar. Den Mord an zehntausenden Jüdinnen und Juden bezeichnete sie als »bis heute unfassbares Verbrechen zu Beginn der Schoah«. Im Beisein zahlreicher Gäste, darunter auch Vertreter Israels und der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, erinnerte die Ministerin an ihre eigenen jüdischen Wurzeln: »Auch ich habe Verwandte in der Schoah verloren«.
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