© Angelika Schwaff
Gegen wechselhafte Aprilabende hilft nur eines: sich in einen gemütlichen Pub träumen! Mit diesem Guinness-Pie gelingt das mühelos. Rustikal, zeitlos – und einfach gut.
- etwas komplizierter
- über 60 Minuten
Es
gibt eine Form von Fernweh, die rein gar nichts mit Palmen zu tun hat.
Bei mir ist es die Sehnsucht nach dem britischen Landleben. Damit meine ich aber nicht etwa die weichgespülte Rosamunde-Pilcher-Welt,
sondern die echte, raue Gemütlichkeit. Steinmauern, windgepeitschte
Felder und hutzelige Dörfer am Ende der Welt, in denen man sich im Pub erst
einmal den Regen von der Jacke schüttelt, bevor man ein Pint bestellt.
Diese Romantisierung kommt nicht von ungefähr. Nach dem Abi tourte ich mit meiner Freundin Silke per Eisenbahn drei
Wochen lang einmal rund um die Insel. Während der Rest unseres
Jahrgangs in Südeuropa in der Sonne schwitzte, verliebten wir uns in die
melancholische Weite der Highlands und die sanften Hügel der Cotswolds. Seitdem ist es um mich geschehen. Und wenn ich gerade nicht durch englische Grafschaften wandern kann, kommt eben – quasi als Fernwehmedizin – Guinness-Pie auf den Tisch.
