DIE ZEIT: Herr Appenzeller, Sie arbeiten im Silicon Valley für Andreessen Horowitz, den weltgrößten Start-up-Investor. Wie hat künstliche Intelligenz Ihre eigene Arbeit verändert?
Guido Appenzeller: Extrem. Ich verwende verschiedene KI-Anwendungen mehr als hundert Mal am Tag. Um Texte zu schreiben, für Analysen, zum Programmieren. Ich habe häufig eine Schreibblockade, da hilft KI unglaublich.
ZEIT: Wie hilft Ihnen KI da?
Appenzeller: Inzwischen lasse ich fast alle längeren Texte von KI schreiben. Etwa Artikel für unseren Blog oder für Investitionsentscheidungen, in denen wir Start-ups analysieren. Der KI gebe ich meine Notizen, Quellen, noch etwas Kontext dazu und auf was sie sich fokussieren soll. Es ist aber selten so, dass mir das Ergebnis der KI komplett gefällt.
