In Großbritannien sind zwei Züge nördlich der Hauptstadt London
kollidiert. Ein Mensch wurde dabei getötet, teilten Rettungskräfte mit. Zudem seien 89 Menschen verletzt worden, 33 davon schwer.
Das Unglück
ereignete sich am Nachmittag auf einer Bahnstrecke südlich von Bedford. Nach Angaben
der britischen Transportpolizei stießen zwei Züge der Gesellschaft East Midlands Railway zusammen. Der
Bahnbetreiber stellte den Zugverkehr von und nach London für den Rest des Tages
ein. Auch die Verbindung zwischen Luton und Bedford war gesperrt.
Angehörige von Fahrgästen wurden aufgerufen, nicht zur Unfallstelle zu reisen.
Ein Passagier sagte der britischen Zeitung The Guardian, es habe keine
Warnzeichen gegeben, nur einen plötzlichen Aufprall. »Ich dachte, es war eine
Bombe. Ich sah viel Rauch und Menschen auf dem Boden, blutige Gesichter. Viele
Menschen weinten und schrien.«
Premierminister Keir Starmer zeigte sich bestürzt.
»Meine Gedanken sind bei der Familie der Person, die leider ihr Leben
verloren hat, und bei den Schwerverletzten«, sagte er.
