Nach 38 Jahren bei der F.A.Z. und rund 13.000 Artikeln verlässt der für Wirtschaft zuständige Herausgeber Gerald Braunberger die Zeitung und geht in den Ruhestand. Kurz vor diesem einschneidenden Ereignis hat Braunberger noch einmal für einen journalistischen Paukenschlag gesorgt – und sich in einem Leitartikel für die Gründung einer neuen bürgerlichen Partei starkgemacht. Ein bemerkenswerter Appell, der zeigt, wie außergewöhnlich die politische und wirtschaftliche Lage im Land ist.
In der neuen Folge des Videopodcasts „Löhr & Pennekamp“ legt Braunberger nicht nur seine Motive für diesen Weckruf dar. Er blickt auch zurück auf fast vier Jahrzehnte, in denen der Journalist die deutsche und europäische Wirtschaft aus der Nähe beobachtet, beschrieben und kommentiert hat. Wie ernst ist es um Deutschland bestellt – und was können wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen?
Gerald Braunberger ist für diese Fragestellung prädestiniert. Denn er hat nicht nur Wirtschafts- und Finanzkrisen aus nächster Nähe miterlebt, sondern auch ein beeindruckendes wirtschaftshistorisches und ideengeschichtliches Fachwissen, das in seine Analysen einfließt. Welche ökonomischen Vordenker könnten uns heute die notwendigen Ratschläge geben? Welchen Fehler der Vergangenheit dürfen wir auf keinen Fall wiederholen? Und wo schlummert der Stoff für die nächste Finanzkrise?
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