Eine Gruppe renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat die Fifa davor gewarnt, dass die derzeit vorgesehenen Hitzeschutzmaßnahmen für die Fußball-WM im Sommer nicht ausreichen könnten. In einem offenen Brief äußern die 20 unabhängigen Forschenden aus den Bereichen Gesundheit, Klima und Sportwissenschaft die Sorge, dass Spielerinnen und Spieler bei hohen Temperaturen erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sein könnten.
Nach Einschätzung der Fachleute entsprechen die Richtlinien des Fußballweltverbands nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Sie fordern deshalb weitergehende Schutzmaßnahmen, darunter längere Trinkpausen sowie eindeutigere Regeln dafür, wann Partien bei extremer Hitze verzögert, unterbrochen oder verlegt werden müssen.
Bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko könnte Hitze nach Ansicht der Forscher zu einem ernsthaften Problem werden. Sie warnen, dass in 14 der 16 genutzten Stadien Temperaturen erreicht werden könnten, die gesundheitlich bedenklich sind.
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