
Der Vorverkauf für die Frankfurter Buchmesse 2026 hat begonnen. Tickets für Privatbesucher sind von sofort an unter buchmesse.de im Internet erhältlich. Die Bücherschau wird am 6. Oktober eröffnet, Privatbesucher haben vom 9. bis 11. Oktober Zutritt.
Da die Anzahl der Karten seit 2024 kontingentiert ist, lohnt sich der frühe Kauf gerade für das Messewochenende, an dem nach dem Fachpublikum auch die Leser Zutritt in die Hallen der Messe Frankfurt bekommen.
Ein Tagesticket für den Messefreitag kostet 20 Euro, eines für Samstag 35 Euro, eines für Sonntag 30 Euro. Ermäßigte Tageskarten sind für 25 Euro zu haben, das Dreitagesticket kostet 59 Euro. Für Familientagestickets sind 60 Euro zu entrichten, am Samstag 70 Euro. Erstmals gibt es ein Ticket für Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, es kostet neun Euro. Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren haben weiterhin freien Eintritt. Bücher werden an allen Messetagen verkauft.
Alles neu: Der veränderte Hallenplan
Auf der Internetseite der Messe können Privatbesucher anhand des Hallenplans auch erste Pläne für den Ablauf ihres Besuchs der Bücherschau aufstellen, die in diesem Jahr einem veränderten Besucherkonzept folgt. Die Organisatoren konzentrieren die Messe für das Publikum von diesem Jahr an in den Erdgeschossen und die Fachmesse in den oberen Etagen. Damit soll es möglich werden, den zwei sehr verschiedenen Besuchergruppen unterschiedliche Messeerlebnisse zu bieten.
Die beim Publikum beliebte Halle 3.1 mit deutschsprachigen Publikumsverlagen wird es so nicht mehr geben, dafür erstreckt sich die Publikumsmesse erstmals um die gesamte Agora, den Platz zwischen den Hallen. Sie umfasst erstmals auch die Erdgeschosse der bislang ausländischen Verlagen vorbehaltenen Hallen 5 und 6.
Das wachsende Buchmarktsegment New Adult, dem 2024 und 2025 eine eigene Etage in Halle 1 gewidmet war, wird auf die Hallen 3.0, 4.0, 5.0 und 6.0 verteilt. Andere Genres werden stärker in einzelnen Hallen konzentriert. Der Krimi findet sich in Halle 5.0, das Kinderbuch in Halle 4.0, ebenso wie Comics, Mangas und Games sowie die Phantastik.
Die Veranstalter versprechen sich von den Veränderungen leichtere Orientierung, kürzere Wege und mehr Begegnungen. Jede Halle hat eine zentrale Bühne für Lesungen, Gespräche und Signierstunden: „Die Buchmesse wird zum begehbaren Lesefestival.“ Das 2025 in der Festhalle erstmals ganz groß aufgezogene „Meet the author“-Areal bleibt an seinem Platz.
