
Arsenal, das nach einer Niederlage gegen den AFC Bournemouth plötzlich wieder um die vierzehnte Meisterschaft der Vereinsgeschichte bangen muss, bemühte sich früh um Sicherheit durch einen eigenen Treffer. Dabei überzeugte vor allem Eberechi Eze als ständiger Unruheherd, wirklich zwingende Chancen entstanden aber nicht.
Nach zehn Minuten gab es dann erstmals Entlastung für die Gäste, die sofort für Gefahr sorgte, als Geny Catamo im Strafraum der Gunners theatralisch zu Boden ging. Der frühere Leverkusener Piero Hincapie hatte den Sporting-Stürmer am Fuß getroffen. Doch der französische Unparteiische Francois Letexier entschied sich sofort gegen einen Strafstoß und auch Video-Schiedsrichter Bastian Dankert aus Deutschland meldete keine Einwände.
In der Folge wurde das Spiel ruppiger, Zweikämpfe bestimmten das Bild. Kurz vor der Pause war es dann erneut Catamo, der bei der bis dato größten Möglichkeit nur den linken Pfosten traf (43.). Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel offen, beide Mannschaften kamen zu Abschlüssen. In der 56. Minute kam wie bereits im Hinspiel Havertz in die Partie, doch dieses Mal stach der Joker nicht. Arsenals Leandro Trossard traf in der spannenden Schlussphase noch den Pfosten (84.).
Das Halbfinal-Hinspiel steigt am 29. April in Madrid, eine Woche später spielt Arsenal dann erneut im Emirates Stadium um den Finaleinzug, dem der erstmalige Gewinn des Henkelpotts folgen soll. Bereits am Sonntag steht das Schlüsselspiel in der Premier League gegen Manchester City an.
