Der Emissionshandel gilt als wichtigstes Klimaschutzinstrument Europas, doch heute legt die EU-Kommission einen Reformvorschlag vor, der ihn erstmals schwächen könnte. Für Unternehmen wie Dillinger und Saarstahl, die bereits die grüne Transformation umsetzen, wäre das ein schwerer Schlag. Stefan Rauber, CEO der Muttergesellschaft Stahl-Holding-Saar, erklärt im Interview, was ein sinkender CO₂-Preis bedeuten würde. Und ob die europäische Stahlindustrie gegen China noch eine Chance hat.
DIE ZEIT: Herr Rauber, Sie setzen das aktuell größte Dekarbonisierungsprojekt
Europas um. Was genau haben Sie vor?
