Langsam schritt Erling Haaland zur Tat. Gemächlich legte er sich den Ball vor, holte aus, dann zog er durch. Was folgte, war der Sturm nach der Ruhe. Haalands Schuss nahm so viel Schwung auf, dass der Ball nicht nur im Netz landete, sondern, als er die Maschen erreichte, an ihnen entlang nach oben stieg, auf die andere Seite flog und wieder rauskullerte.
2:0 für Norwegen, kurz vor Schluss, die Entscheidung im Achtelfinale gegen Brasilien. Haaland verzog anschließend keine Miene, wie es sich für die Wikinger gehört, als die die Norweger in Amerika auftreten. Er ließ sich nicht vom Moment treiben, kein Jubel fuhr in ihn. Es sah fast so aus, als wäre eine Selbstverständlichkeit geschehen.
