
Wenn 44 deutsche Spieler sich jetzt Nationalspieler nennen dürfen, gibt es etwa 440 Profis, die in Deutschland Profifußball spielen und das nicht sind. Prominentere Vertreter dieser Gruppe 440: Robin Koch, Nnamdi Collins, Ansgar Knauff und Robin Koch.
Sie alle genossen zu Wochenbeginn vier freie Tage, schließlich sind die meisten ihrer Eintracht-Kollegen gerade mit ihren Länderauswahlen in der Welt unterwegs. Am Mittwoch nahmen sie das Training wieder auf, spielten ein bisschen Eckchen, schossen aufs Tor und sonnten sich bei 27 Grad im Spätsommer von Süd-Frankfurt.
Die Eintracht übt ihr Defensivspiel
Nur fünf weitere Spieler, darunter Timothy Chandler, waren zum Eintracht-Training von Adi Hütter erschienen. Younes Ebnoutalib, der zuletzt noch bei Jürgen Klopp trainierte, schoss mit breiter Brust und dicken Schenkeln die Bälle ins Tor. Hütter hatte, auch wenn nur ein Teil seines Kaders vor Ort war, die Möglichkeit, ein paar defensive Abläufe einzustudieren. Neben Koch war noch Otavio, ein brasilianisches Innenverteidiger-Talent vor Ort.
Die beiden übten gemeinsam, das Eintracht-Spiel aufzubauen. Otavios Landsmann Kaua Santos spielte im Feld mit und eroberte einen Ball im Spagat. Ko-Trainer Peintinger hielt derweil den Ball hoch und genoss die Ruhe rund ums Stadion. Die letzten Werbeschilder eines Kampfsportevents am Wochenende flatterten noch am Trainingsplatz, zehn Tage sind es noch, bis die Eintracht wieder in der Bundesliga antritt. Am Samstagabend tritt sie in Leipzig an und rechnet sich gute Chancen aus.
Dann werden auch die zahlreichen Nationalspieler zurück sein. Götze wird nicht mehr locker einen Ball über den halben Platz chippen können, ohne dass der Trainer dazwischenruft. Bis dahin genießen die Nationalspieler außer Dienst ihren Einsatz am Trainingsplatz: Es kann auch schön sein, nicht in der Weltgeschichte unterwegs zu sein.
