Der Betriebsratschef der DB Regio, Ralf Damde, hinterfragt das Konzept der Korridorsanierungen, bei der Strecken monatelang gesperrt werden, um sie von Grund auf zu erneuern. »Wir müssen wieder dahin zurückkommen, dass wir fahren und gleichzeitig
sanieren«, sagte Damde, der auch im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn
sitzt.
»Lokführer, Kundenbetreuer, Werkstattmitarbeiter und Disponenten können während der Korridorsanierungen nur darauf warten, dass die Strecke wieder frei ist«, sagte der Gewerkschafter. Er frage sich, was mit diesen Mitarbeitern in der Zwischenzeit geschehen solle. Außerdem kritisiert Damde die hohen Kosten der Korridorsanierungen, für die entlang einer Strecke fast alle Bauteile ausgetauscht werden: »Es ist nicht sinnvoll, ein Bauteil rauszureißen, das noch gut funktioniert«.
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