Die USA haben den Iran die neunte Nacht in Folge beschossen und nach eigenen Angaben verschiedene Militäreinrichtungen sowie Kommunikationsnetzwerke beschädigt. US-Präsident Donald Trump hat den Beschuss mit dem Tod mehrerer US-Soldaten begründet. »Diese großartigen Menschen, diese großartigen Patrioten, waren da draußen im Einsatz, damit der Iran keine Atomwaffen bekommen kann«, sagte Trump. Die Angriffe seien »zu Ehren« der Soldaten erfolgt.
Iran meldet Explosionen in mehreren Landesteilen
Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus der Stadt Täbris im Norden des Landes, der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman, aus Konarak in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan, der Hafenstadt Mahschahr in der Provinz Chusestan sowie der Hafenstadt Bandar Imam Chomeini am Persischen Golf gemeldet. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete zudem über Detonationen im Raum Sirik nahe der Straße von Hormus sowie aus der Provinz Buschehr.
Golfstaaten melden abermals Beschuss
Der Iran hat seinerseits erneut Verbündete der USA angegriffen. So meldete der Golfstaat Kuwait in der Nacht erneuten Beschuss. Die Luftverteidigung wehre »feindliche Drohnen« aus dem Iran ab, teilte die Armee des Landes mit. Auch in Bahrain heulten wieder Sirenen, wie das dortige Innenministerium bekannt gab. Die US-Botschaft in Bahrain warnte zudem, der Iran könne versuchen, »nicht näher bezeichnete Orte im Zentrum von Manama« anzugreifen. Weitere Angaben machte die Botschaft zunächst nicht.
Schiff in Straße von Hormus in Brand
In der Straße von Hormus ist nach Informationen der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) ein Schiff in Flammen geraten. Der Vorfall habe sich acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumzar ereignet. Die Brandursache war zunächst noch unklar.
Rubio fordert Unterstützung in der Meerenge
US-Außenminister Marco Rubio hat mit Blick auf den Konflikt um die Straße von Hormus andere Länder zu mehr Druck auf den Iran aufgefordert. Die Vereinigten Staaten würden »weiterhin tun, was nötig ist, um die weltweite Schifffahrt zu schützen«, sagte Rubio. Andere Staaten müssten jedoch »durch Ausrüstung oder Finanzmittel« ihren Beitrag dazu leisten.
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