Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) will die Auswahl für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht auf Frauen eingrenzen. »Aus meiner Sicht muss beides möglich sein«, sagte Frei dem Sender Welt-TV. Es spreche zwar »sicherlich einiges dafür, dass das Amt auch einmal von einer Frau ausgeführt wird«, dies sei aber nicht unumstößlich: »Wir sollten da offen rangehen.«
Zugleich warnte Frei vor zu schnellen Festlegungen für Kandidierende und plädierte für eine Entscheidung im Herbst, nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Erst dann stehe die Zusammensetzung der Bundesversammlung fest, sodass man über Mehrheiten nicht mehr spekulieren brauche.
Am 30. Januar 2027 wird das nächste deutsche Staatsoberhaupt von der Bundesversammlung gewählt. Bundespräsident Steinmeier darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.
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