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Welche Spiele dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?
Die Kellerduelle St. Pauli gegen Köln und Bremen gegen HSV. Im Norden werden die Taschenrechner ausgepackt: Gewinnt St. Pauli gegen Köln und verliert Bremen gegen Hamburg, dann könnten sich die Bremer auf einmal ganz unten in dieser wackeligen Viererkonstellation finden. Als Esel auf dem Relegationsplatz.
Beim HSV hingegen würde kein Hahn mehr nach dem Abstiegskampf krähen. Verliert der HSV allerdings, steht er punktgleich mit Bremen und damit plötzlich gar nicht mehr so gut da. Sogar auf St. Pauli dürfte man dem HSV klammheimlich einen Sieg wünschen. So würde man nämlich selbst bei einer Niederlage noch den rettenden Platz 15 im Blick behalten.
Keine Sorge, Sie müssen das nicht alles en détail mitrechnen. In unserer Rückschau am Montagmorgen verraten wir Ihnen, wer der Hund ist, der als Letztes gebissen wird, und wer die Katze, die von ihren neun Leben noch ein paar übrig hat.
Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?
Mainz gegen Mönchengladbach. Die Mainzer haben sich in der Tabellenmitte häuslich eingerichtet. Die Liste potenzieller Absteiger hinter ihnen ist lang genug, um sich ein wenig zurückzulehnen. Und um auf Europa schielen zu können, bräuchten die Mainzer ein Fernglas.
Bei Gladbach – Tabellenplatz 14 und 30 Punkte – fehlt zwar das Punktepolster, um sich zurückzulehnen. Allerdings fehlt auch die harte Schlussspurtmentalität. Viel zu sehr ist man damit beschäftigt, den baldigen Abgang des Kapitäns Rocco Reitz nach Leipzig (ausgerechnet!) zu benölen und sich die Tabelle schönzurechnen. Gladbachs Torhüter Moritz Nicolas hatte nach der Niederlage in Leipzig angemahnt: »Wir sollten ganz schnell damit aufhören, auf die Ergebnisse der Konkurrenten zu gucken. Wir müssen endlich selbst punkten, das ist das Einzige, was uns interessieren sollte.« Ein 0:0 wäre ja auch ein Punkt.
Wer steht im Blickpunkt?
Marie-Louise Eta. Ohne sie wäre das Spiel Union Berlin gegen Wolfsburg sicherlich in der vorigen Kategorie gelandet. So aber ist es ein historisches, nämlich das erste Bundesligaspiel, mehr noch: das erste Spiel in einer der europäischen Top-Ligen, bei dem eine Frau als Cheftrainerin am Spielfeldrand steht. Man kann das für ein unwichtiges Detail halten, für viel Tamtam um nichts.
Oder man sieht es wie Vincent Kompany. Der sagte, auf ihre Berufung
angesprochen, es sei ein »Schlüsselmoment«, der sicher viele Mädchen
inspirieren werde. »Diese Geschichten sind sehr wichtig«, sagte er. Als erster Schwarzer Trainer in der Geschichte der Fußballbundesliga weiß er, wovon er redet.
