Der Waldbrand nahe Jüterbog in Brandenburg hat sich weiter ausgebreitet. »Das Feuer frisst sich nach und nach
durch«, sagte der brandenburgische Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel dem rbb. Inzwischen brenne es auf einer Fläche von 113
Hektar. Weil das Gelände mit Kampfmitteln belastet ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an die Flammen heran.
Es handele sich um den bisher größten Waldbrand der Saison,
sagte Engel weiter. Die Fläche sei jedoch von Brandschutzschneisen
abgegrenzt, was eine weitere Ausbreitung einschränken dürfte. »Das Feuer
ist kontrolliert und ist nicht über die Schneisen gegangen«, sagte der
Brandschutzbeauftragte.
Das Feuer war auf dem früheren Truppenübungsplatz bei Jüterborg am Freitag ausgebrochen. In der Vergangenheit war es immer wieder zu Bränden auf dem Übungsplatz gekommen. Die
Löscharbeiten sind dort schwierig, da sich Altmunition im Boden
befindet.
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