An einem Samstagnachmittag sitzt Bill Murray im Palais im
Großen Garten in Dresden, einem barocken Lustschloss vor den Toren der Altstadt, und wirkt, als wäre er zufällig hier
vorbeigekommen. Er trägt einen dunkelblauen Sweater, funktionale Sneaker und
einen weißen Anglerhut. Murray ist unrasiert und entspannt. Neben ihm sitzt der
Cellist Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Kurz zuvor haben
beide gemeinsam mit der Geigerin Mira Wang und der Pianistin Vanessa Perez eine
Kostprobe aus ihrer Show »New Worlds« für die Presse dargeboten. Das Programm,
das 2017 auch als Album erschien, verbindet amerikanische Literaturklassiker
von Walt Whitman, Mark Twain oder Ernest Hemingway mit Musik von Leonard Bernstein,
Gershwin, Bach und Piazzolla. Am heutigen Abend steht »New Worlds« im Dresdner Kulturpalast
auf dem Spielplan, am 17. Juni in der Berliner Philharmonie.
