
Die Nachricht von der bevorstehenden Rückkehr Prinz Harrys und Herzogin Meghans dominiert in Großbritannien die Schlagzeilen. Nun gibt es Berichte, wonach Meghan ein Schauspielangebot in Großbritannien erhalten haben soll. Das berichteten unter anderen die BBC und die australische Nachrichtenseite „news.com.au“.
Eine Quelle aus dem Umfeld des Paares widersprach dem Bericht auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur ausdrücklich nicht. Was für eine Rolle Meghan übernehmen soll, war zunächst aber nicht bekannt. Übereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge könnte es aber um die Netflix-Serie „The Gentleman“ von Regisseur Guy Ritchie gehen. Eine dritte Staffel der Kriminalkomödie wurde bislang noch nicht offiziell bestätigt. Die zweite Staffel soll demnächst verfügbar sein.
Die 44-Jährige blickt bereits auf eine erfolgreiche Schauspielkarriere zurück. In der Anwaltsserie „Suits“ spielte sie die ehrgeizige Anwältin Rachel Zane. Vor der Hochzeit mit Prinz Harry im Jahr 2018 gab sie die Rolle jedoch auf und stellte ihre beruflichen Ambitionen zugunsten ihrer Aufgabe als Mitglied der britischen Königsfamilie zurück.
Im Jahr 2020 erfolgte der Bruch mit den Royals, Harry und Meghan zogen zunächst nach Kanada und danach in den US-Bundesstaat Kalifornien. Nun wollen sie gemeinsam mit den beiden Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) wieder nach Großbritannien übersiedeln.
Verlorener Prozess gegen die „Daily Mail“
Unterdessen müssen ihr Ehemann Prinz Harry, Popstar Elton John und weitere Mitstreiter für einen verlorenen Zivilprozess gegen den Verlag der Boulevardzeitung „Daily Mail“ eine millionenschwere Rechnung begleichen. Wie das zuständige Gericht in London entschied, belaufen sich die zu erstattenden Kosten der Gegenseite vorläufig auf umgerechnet etwa elf Millionen Euro (9,5 Millionen Pfund).
Sieben Prominente hatten in dem Prozess gegen Associated Newspapers Limited (ANL) wegen angeblich illegaler Recherchemethoden geklagt und verloren. Der Verlag wies die Vorwürfe von Beginn an entschieden zurück. Der Richter gab den Beklagten recht, die Vorwürfe seien nicht ausreichend belegt worden, entschied er, nachdem sowohl Harry als auch Elton John und andere ausgesagt hatten.
Emotionale Aussagen, doch zu wenig Beweise
Konkret ging es etwa um das angebliche Abhören von Telefonaten und Sprachnachrichten sowie das Einsehen privater Dokumente. Harry war im Januar zum Kreuzverhör nach London gekommen. Dabei wurde es teils auch emotional: Zum Schluss der Aussage brach dem Prinzen die Stimme, als er über die Presse sagte: „Sie haben das Leben meiner Frau vollkommen zur Hölle gemacht, Euer Ehren.“
Prinz Harry geht seit Jahren energisch gegen die „Tabloid Press“, wie die britische Boulevardpresse genannt wird. Bei Zivilklagen gegen den Verlag des „Daily Mirror“ und der „Sun“ hatte er mehr Erfolg.
