Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin das Spiel um Bronze gegen Spanien verloren und ihr Medaillenziel verpasst. Das letzte Turnierspiel endete mit 58:81 (36:40). Schon im Auftaktspiel hatten die Deutschen gegen die Spanierinnen verloren.

Bei Spanien ragte Iyana Martin mit 22 Punkten heraus. Nyara Sabally und Alexis Peterson überzeugten mit jeweils 13 Punkten für das deutsche Team. Zu einem Erfolg wie gegen Europameister Belgien im Viertelfinale reichte es jedoch nicht – das Team von Bundestrainer Olaf Lange verpasste den erneuten Überraschungscoup zum Turnierabschluss jedoch nicht. Zu den 12.650 Zuschauerinnen und Zuschauern in der ausverkauften Uber-Arena gehörten auch Dirk Nowitzki und Dennis Schröde.

Das Erreichen des Halbinfals gegen Frankreich ist das beste WM-Ergebnis der Geschichte für eine Frauen-Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Bei der bislang einzigen Teilnahme 1998 waren die Deutschen am Ende auf Platz elf gelandet.

Die zehn Tage Frauen-Basketball in der Hauptstadt wird der DBB auch ohne Medaille als großen Erfolg werten. Insgesamt kamen rund 230.000 Menschen zu den Spielen in der Arena am Ostbahnhof sowie der Max-Schmeling-Halle.

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