Die Zahl der Empfänger des sogenannten Aufstiegs-Bafögs ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, nahmen 2025 rund 186.100 Menschen die Förderung in Anspruch, das waren 3.600 weniger als im Vorjahr. Besonders hoch war der Anteil der Erzieherinnen und Erzieher.
In dieser Berufsgruppe erhielten insgesamt 52.000 Personen eine Förderung. Das entspricht einem Anteil von 28 Prozent aller Geförderten. Auf Rang zwei und drei landeten die Berufe Industriemeister Metall mit 9.600 Geförderten und Wirtschaftsfachwirtin mit 9.100 Geförderten.
Insgesamt wurde eine Fördersumme von 1,1 Milliarden Euro bewilligt. Die Summe stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent. Mit dem Aufstiegs-Bafög werden Menschen finanziell unterstützt, die sich mit dem Ziel fortbilden lassen, eine Tätigkeit mit mehr Verantwortung und höherer Vergütung zu übernehmen. Das Aufstiegs-Bafög wird zum Teil als Zuschuss und zum Teil als Darlehen gewährt. Geförderte erhielten im Jahr 2025 im Durchschnitt einen Zuschuss in Höhe von 5.200 Euro, das waren 100 Euro mehr als im Vorjahr.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
