Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Alexander Schweitzer fordert Änderungen am Reformkurs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). »Für Friedrich Merz bedeuten Reformen, dass Wachstum nur durch Kürzungen beim Sozialstaat entstehen kann«, sagte Schweitzer der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Reformen müssten aber fair sein, und jeder müsse seinen Beitrag leisten. »Stattdessen atmet der Kanzler den kalten neoliberalen Geist der Neunzigerjahre.«
Merz sei auch von Menschen gewählt worden, die ihn nicht unbedingt persönlich schätzten, ihm aber Wirtschaftskompetenz zugeschrieben hätten. »Und jetzt merken sie: Er liefert nicht«, sagte der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident. Der Kanzler sage den Menschen, sie arbeiteten zu wenig.
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