Wer hat sie nicht schon geschrieben, die To-do-Liste mit den dringenden Erledigungen. Scott Bessent, Trumps Finanzminister, ist ein viel beschäftigter Mann und so verwundert es nicht, dass auch er zur bewährten Gedächtnisstütze greift. Allerdings fand sich auf seinem Notizblock, den er bei einem Pressetermin in Camp David vergangene Woche den anwesenden Fotografen förmlich vor die Linse schob, nur ein Punkt. »Japanische Yen kaufen, 5–10 Mrd.«, so wie Normalverbraucher etwa »Besorgen: zwei Pfund Tomaten« aufschreiben.

Es war eine nicht allzu subtile Ansage an die Spekulanten auf den Devisenmärkten, die auf den anhaltenden Verfall der japanischen Währung setzen. Sie lautete: Bessents Schatzamt würde zugunsten des Yen intervenieren, um durch Käufe Nachfrage zu schaffen und so dessen anhaltenden Verfall aufzuhalten. Die US-Regierung tat dies in Abstimmung mit der japanischen Regierung, die ebenfalls mindestens 50 Milliarden US-Dollar ihrer eigenen Währung erwarb.