Paris, Sommer 1942. Auf den Boulevards der besetzten Stadt flanieren Wehrmachtssoldaten. Jüdische Menschen müssen den gelben Stern tragen. Die Deportationen haben begonnen. Die Cafés sind geöffnet, doch die Gespräche werden leiser geführt als früher. Familien verschwinden über Nacht. Französische Polizisten klingeln in den frühen Morgenstunden an Wohnungstüren, schreiben Namen auf Listen, verladen Familien auf Lastwagen. Viele Diplomaten haben Paris zu diesem Zeitpunkt längst verlassen. In der iranischen Gesandtschaft indes ist ein Mann zurückgeblieben. Sein Name: Abdol-Hossein Sardari.
