Im Radwegenetz zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt ist eine Lücke geschlossen worden. Seit Samstag ist der sechs Kilometer lange Kyffhäuserland-Radweg befahrbar, der an die Harz-Rennsteig- und die Unstrut-Werra-Radroute angebunden ist. Der Ausbau mit moderner Infrastruktur für Freizeitradler und Radtouristen wurde vom Bundesumweltministerium mit 3,1 Millionen Euro aus der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert, wie Minister Carsten Schneider (SPD) mitteilte.

Der Kyffhäuserland-Weg führt zu touristischen Ausflugszielen der Region an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Erreichbar ist neben der bekannten Barbarossahöhle bei Steinthaleben etwa auch das Barockdorf Bendeleben mit einem Schlosspark im englischen Landschaftsstil und einem Geopfad. Ausgestattet ist die Strecke mit offenen und überdachten Abstellanlagen für Fahrräder, Radboxen, Reparatur- und E-Bike-Ladestationen.

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