Wien hat sich aufgemascherlt, am Samstag ist Song-Contest-Finale. Hier finden Sie Wissenwertes zum Weitererzählen.
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Kaum ein Wort ist in Österreich so eng mit dem ESC verbunden wie dieser eine Fäkalausdruck: »Schas«, die abgeschwächte Dialektvariante von »Scheiße«. Gemeint ist das netter, als man meinen könnte. »Jetzt hat uns die den Schas g’wonnen«, kommentierte Song-Contest-Moderator Andi Knoll 2014 live im öffentlich-rechtlichen Fernsehen den Sieg von Conchita Wurst. Der Satz wurde zur Legende. Vergangenes Jahr griff auch Österreichs Song-Contest-Gewinner JJ die Phrase auf. Bei seiner ersten Pressekonferenz nach dem Sieg sagte er im Glauben, die Mikros seien abgeschaltet: »Leitln, wir hab’n den Schas gewonnen.« Und deshalb findet der Schas nun eben zum dritten Mal in seiner Geschichte in Wien statt. Am Samstag geht das Finale des größten Musikwettbewerbs Europas in der Stadthalle über die Bühne.
