Babysitterinnen und Babysitter arbeiten im wohl privatesten Raum überhaupt: im Zuhause einer Familie. Oft kennen sie die Menschen kaum, für die sie arbeiten. Viele sind jung, Schülerinnen oder Studenten. Sie arbeiten spätabends oder nachts. Oft allein. Sie tragen große Verantwortung, meist ohne Vertrag, ohne klare Regeln, ohne Absicherung. Babysitting lebt von Vertrauen, und wo Nähe erwartet wird, fehlt nicht selten die professionelle Distanz.
Auf Social Media berichten ehemalige Babysitterinnen und Babysitter von ihren seltsamsten Situationen: Kinder, die ungefragt das Tagebuch des Babysitters lesen. Eltern, die ihren Babysittern vorwerfen, sie ersetzen zu wollen. Eltern, die zu einem Dreier einladen. Der Vater, der einen zum eigenen Beziehungsleben ausfragt – oder noch schlimmer, versucht zu küssen, wenn seine Frau nicht zusieht.
Wir möchten von Ihnen wissen: Welche Erfahrungen haben Sie beim Babysitten gemacht? Was war irritierend, unangenehm oder überfordernd? Gab es Momente, in denen Sie sich unwohl gefühlt haben oder in denen Grenzen überschritten wurden? Wie sind Sie damit umgegangen – und was hätten Sie sich im Rückblick gewünscht?
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