1973 war die Lage klar: Die Welt braucht Atomkraftwerke! Im
Nahen Osten überfielen arabische Länder Israel, der Preis für Öl verdreifachte
sich. Westliche Industrienationen stürzten in eine Energiekrise – und
suchten erstmals nach einem Weg aus dem fossilen Zeitalter.

Dutzende Atomkraftwerke gingen daraufhin pro Jahr in Bau.
Der Boom währte bis Mitte der Achtzigerjahre, weltweit entstanden in dieser
Zeit Hunderte Nuklearanlagen. Anschließend verlor die Atomkraft an Bedeutung.
Wegen hoher Kosten, Sicherheitsbedenken und dem Siegeszug der Erneuerbaren.