In Sachsen sind die Reallöhne im Jahr 2025 leicht gestiegen: Inflationsbereinigt haben die Arbeitnehmer im Land zwei Prozent mehr verdient als noch ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Das heißt, dass sie nach Abzug der Teuerung mehr Kaufkraft hatten. Das nominelle Bruttogehalt stieg um 4,3 Prozent und damit um einen Prozentpunkt weniger als noch 2024.
Dabei gab es den Zahlen zufolge stark unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Branchen: Die höchsten nominellen Lohnzuwächse verzeichnete demnach die Energieversorgung mit einem Plus von 7,1 Prozent – mehr als doppelt so viel wie etwa im Gastgewerbe (+ drei Prozent). Im produzierenden Gewerbe lag das Lohnplus bei 3,5 Prozent.
Am stärksten von Gehaltssteigerungen profitiert haben der Statistik nach die Arbeitnehmer mit dem geringsten Verdienst: Hier lag der nominelle Lohnanstieg bei 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei vollzeitbeschäftigten Frauen war das durchschnittliche Lohnplus mit 4,7 Prozent zudem höher als bei Männern (4,2 Prozent).
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