
Liebe Leserin, lieber Leser, Frank Louwen ist Leiter der Geburtshilfe an der Uniklinik Frankfurt und Namensgeber einer „Diät“, die er nie erfunden hat. Was wirklich hinter seiner Empfehlung steckt und weshalb Frauen nicht im Liegen gebären sollten, hat die Kollegin Alexandra Lindner mit ihm besprochen: „Sie empfehlen Schwangeren, in den letzten Wochen vor der Geburt auf Industriezucker und Weizen zu verzichten. Warum?“
„Frauen, die in der Schwangerschaft eine Zuckerkrankheit haben – egal ob Schwangerschaftsdiabetes oder vorbestehender Diabetes –, hatten früher häufiger Übertragung, Einleitungen und Kaiserschnitte, weil die Geburt nicht richtig voranging. Heute sehen wir das zum Glück seltener, weil die Blutzuckereinstellung meist besser ist. Die Bildung von Prostaglandinen – also den Hormonen, die in der frühen Geburtsphase den Gebärmutterhals weich und kürzer machen, den Muttermund öffnen, regelmäßige Wehen unterstützen und auch mit Schmerzen zusammenhängen – ist abhängig vom Blutzuckerspiegel. Vereinfacht: je höher der Blutzucker, desto weniger Prostaglandine. Das hat uns zu eigenen Untersuchungen im Labor und mit Patientinnen geführt. Daraus ist die Empfehlung entstanden, in den letzten vier Wochen vor der Geburt auf Lebensmittel zu verzichten, die den Blutzucker schnell ansteigen lassen – vor allem Süßigkeiten und weißes Weizenmehl, weil Weizenmehl rasch Zucker freisetzt.“ Auch der Rest des Gesprächs ist lesenswert.
Freiwillige Beiträge erhöhen die Rente
Die gesetzliche Rente ist für viele Bundesbürger ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge. Allerdings reicht sie oft nicht, um im Alter den Lebensstandard halten zu können. Daher ist es sinnvoll, neben der gesetzlichen Rente auf weitere Vorsorgebausteine wie betriebliche, staatlich geförderte und private Altersvorsorge zu setzen. Eine Möglichkeit ist auch, mit freiwilligen Beiträgen die Höhe seiner gesetzlichen Rente zu erhöhen – oder sich mit diesen eine Rentenzahlung im Alter überhaupt erst zu sichern. Beiträge für das Jahr 2025 können Sparer noch bis zum 31. März an die gesetzliche Rentenversicherung überweisen.
„Freiwillige Beiträge für das jeweilige Kalenderjahr können bis zum 31. März des Folgejahres gezahlt werden, sofern die Kalendermonate noch nicht mit Pflichtbeiträgen belegt sind“, bestätigt Silke Pottin, Pressereferentin in der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die Möglichkeit freiwilliger Zahlungen haben laut Deutscher Rentenversicherung Bund 2024 knapp 178.000 Verbraucher genutzt. Insgesamt sind 710.140.829 Euro an freiwilligen Beiträgen geflossen. Für wen aber rechnet sich ein solches Vorgehen?
Israel und die Vereinigten Staaten haben Irans Obersten Führer und viele ranghohe Militärangehörige getötet. Warum war der Angriff so schlagkräftig? Amerika und Israel begannen ihre Angriffe auf Iran am helllichten Tag – und überraschten damit offenbar die politische und militärische Führung des Landes. Zu den ersten Zielen am Samstag gehörte die Residenz des Obersten Führers Ali Khamenei. Satellitenbilder nach dem Angriff zeigen mehrere zerstörte Gebäude auf dem Gelände der Residenz Khameneis. Um Khamenei auszuschalten, änderten Israel und die USA laut der „New York Times“ kurzfristig ihre Angriffspläne. Demnach hatte die CIA in Erfahrung bringen können, dass sich Khamenei am Samstagmorgen mit anderen ranghohen iranischen Vertretern im Herzen Teherans treffen würde; ursprünglich sollte die Attacke wie üblich bei solchen Operationen in der Nacht stattfinden. Hier geht es zu einem Überblick in Grafiken und Bildern.
Ihr Carsten Knop
Herausgeber
Frankfurter Allgemeine Zeitung
