
Und weil der portugiesische Muskelprotz nicht nur 1000 Volt in den Beinen hat, sondern auch Licht in der Birne, bereitet er sich auf den Ruhestand vor. Der Fußball werde ein „großes Loch“ hinterlassen, sagt der Lusitanier lebensklug, darum werde er „seine Zeit auf verschiedene Arten füllen“. Frau, fünf Kinder und Geschäfte werden ihn auf Trab halten, dazu will er mehr reisen und anderes spielen als Fußball.
Klingt so, als ob sich Ronaldo nicht am früheren Nationalverteidiger Niklas Süle orientiert, der mit 30 Jahren bei den Kreisligakickern vom SV Tiefenbach angekommen ist. Sondern eher an Roger Federer (45), der eine ähnlich große Familie hat, nicht minder geschäftstüchtig ist und das Leben nach der Karriere strukturiert anging.
In der kommenden Woche wird der Schweizer Alt-Champion im Rahmen der US Open spielen und – zum frühestmöglichen Zeitpunkt – in die Tennis-Ruhmeshalle aufgenommen. Würdevoller kann ein Weltstar kaum altern.
