Hunderte Feuerwehrkräfte kämpfen auch in der Nacht weiter gegen den großen Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel. Die Feuerwehr stelle sich auf einen tagelangen Einsatz ein, sagte der Sprecher der Feuerwehren im Kreis Düren, Peter Berndgen, der Deutschen Presse-Agentur. Alle zwölf Stunden machten sich rund 500 Feuerwehrleute aus NRW auf den Weg zum Schichtwechsel ins Brandgebiet. Die Einsatzplanung reiche derzeit bis Montag.
Zwei Bergepanzer der Bundeswehr schlagen nach Angaben Berndgens auch in der Nacht Schneisen im Bereich der evakuierten Ortschaft Gey. Damit soll ein Übergreifen des Feuers möglichst verhindert werden.
Mit Einbruch der Dunkelheit habe man die Einsätze der Löschhubschrauber ausgesetzt, sagte Berndgen weiter. In besonders gefährdeten Bereichen sei der Personaleinsatz am Boden fast verdoppelt worden. Viele zusätzliche Löschzüge würden in diese Bereiche geführt. Auch Wege seien erweitert und Gegenfeuer gelegt worden.
Die Hoffnung sei, über Nacht die Situation stabil zu halten. «Im Moment würde ich sagen, gibt es so eine leichte Tendenz zu einer statischen, heißt also einer stabilen Lage, was uns natürlich sehr freut», sagte der Sprecher.
© dpa-infocom, dpa:260814-930-532412/1
