
Hamas-Zivilschutz: Sieben Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben des von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Zivilschutzes sieben Menschen getötet worden. Mehrere weitere Menschen seien bei den Angriffen im Verlauf des Samstag verletzt worden, sagte ein Zivilschutz-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Das Gesundheitsministerium des Gazastreifens erklärte, bei den Angriffen seien auch mehrere Lager für Medikamente zerstört oder beschädigt worden.
Die israelische Armee sprach von Einsätzen gegen Waffenlager der Hamas. Eines der Waffenlager habe sich neben einem Krankenhaus befunden und habe als Versteck für „Hamas-Terroristen“ gedient. Israel wirft der Hamas immer wieder vor, zivile Einrichtungen zu nutzen, um Kämpfer und Waffen zu verstecken.
Die Angriffe vom Samstag erfolgten nur einen Tag, nachdem die Hamas einer Entwaffnung zugestimmt hatte. Hamas-Vertreter hatten am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärt, dass eine Einigung „in der Frage der Waffen“ erzielt worden sei. US-Präsident Donald Trump sprach von einer „historischen Vereinbarung über die vollständige Entwaffnung der Hamas“, über die auch Israel „sehr glücklich“ sei.
Eine offizielle Bestätigung von israelischer Seite steht noch aus. Dass die Hamas schrittweise ihre Waffen abgibt, ist ein Teil der zweiten Phase des von Trump initiierten Friedensplans für den Gazastreifen.
