Im Rhein ist der Wasserstand vielerorts sehr niedrig, in Köln wurde mit 68 Zentimetern ein neuer Tiefststand gemessen. Das hat auch Auswirkungen auf den Gütertransport.
5 Kommentare
© Christoph Reichwein/dpa
Das Niedrigwasser am Rhein hat am Samstagmorgen in Köln einen neuen Tiefststand erreicht. Mit nur noch 68 Zentimeter wurde dort der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2018 unterschritten. Im Verlauf des Samstags wurde nach Regenfällen allerdings wieder ein leichter Anstieg erwartet.
Der Pegel steigt oberhalb von Koblenz wieder
Oberhalb von Koblenz stiegen die Werte bereits Samstagmorgen wieder an. Am Freitag war noch am Pegel Kaub ein Tiefstwert von nur noch 25 Zentimeter gemessen worden. Samstagfrüh lag der Wert dort wieder bei 27 Zentimeter. An Messstellen unterhalb von Koblenz gingen die Werte hingegen am Samstag generell noch einmal zurück.
Die niedrigen Pegelstände erhöhen die Transportkosten für die Wirtschaft und belasten vor allem Industriebranchen, die auf Massenguttransporte angewiesen sind. Binnenschiffe können nur deutlich weniger Ladung transportieren oder müssen ganz darauf verzichten.
Verursacht wird das Niedrigwasser durch die lang anhaltende Trockenheit in vielen Regionen Deutschlands. Durch den fortschreitenden Klimawandel steigt laut wissenschaftlichen Erkenntnissen die Wahrscheinlichkeit solcher Extremwetterlagen. Betroffen von dem Niedrigwasser sind auch weitere Flüsse.
