Wes Anderson blieb in einem Aufzug in Los Angales stecken. Auf seine Befreiuung musste er 40 Minuten warten, was ihn nicht weiter störte. Vielleicht erfahren eines Tages mehr davon, im Kino.
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Wes Anderson ist im Aufzug stecken geblieben, im Filmmuseum in Los Angeles. Ich saß noch nie in einem Fahrstuhl fest, stelle es mir aber unangenehm vor. Dabei sind Fahrstühle ja eigentlich faszinierende Konstrukte. Wussten Sie, dass der Tür-zu-Knopf in modernen Aufzügen oft eine Attrappe ohne Funktion ist, einzig dazu gedacht, den Passagieren ein Gefühl von Kontrolle zu vermitteln? Ich habe das neulich in einem Artikel mit dem Titel »Up and Then Down« im New Yorker gelesen. Während es zahlreiche Hymnen auf das Fliegen und auf den Reiz der Straße gebe, sei »die Poesie des vertikalen Transports dünn gesät«, so der Autor. Dieser Mangel wird mit seinem Text bestens behoben. »Beim Fahrstuhlfahren sind, wie im Leben, Zeit und Raum die entscheidenden Faktoren«, heißt es an einer Stelle.
