Vor hunderten Fans ist der 1. FC Köln in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison gestartet. Am Geißbockheim begrüßte Cheftrainer René Wagner bei über 30 Grad insgesamt 24 Fußball-Profis zum öffentlichen Training. Mit dabei waren Neuzugang Luka Lotschoschwili, Leih-Rückkehrer Julian Pauli, fünf Nachwuchsspieler aus der Akademie sowie der von mehreren Clubs umworbene Said El Mala.
«Es gab das ein oder andere Angebot, was ja auch in die Öffentlichkeit gelangt ist. Aber es hat nachher nicht zum Transfer geführt und deswegen bin ich der festen Überzeugung, dass er in dieser Saison für den FC spielen wird», sagte FC-Sportdirektor Thomas Kessler nach dem Training über das Offensivtalent. «Er wirkt voller Tatendrang, er freut sich total, hier zu sein und wir sind auch total happy, dass wir Said hier haben.»
Auch sein Coach Wagner hatte vergangene Woche erklärt, vorerst mit El Mala zu planen, aber zugleich betont: «Umso schneller wir da Klarheit haben, umso besser ist das.» El Mala äußerte sich Samstag ebenfalls zu seiner Zukunft und sagte bei Sky: «Ich habe Vertrag bei Köln und fühle mich da sehr wohl. Was in der Zukunft kommt, wissen wir nicht. Ich lasse alles auf mich zukommen, gebe einfach weiter Gas wie vorher und dann sehen wir, was kommt.»
Noch viel Bewegung im Kader möglich
Auf dem Transfermarkt dürfte beim FC noch einiges passieren. Dem Vernehmen nach sucht der Verein Verstärkung für die Sechser-Position. Mexikos Kapitän Edson Alvarez von West Ham United und Eintracht Frankfurts tunesischer Nationalspieler Ellyes Skhiri sollen auf der Liste stehen. Zudem soll Australiens Mittelfeldspieler Paul Okon-Engstler in Köln unterschreiben.
Neben möglichen Zugängen werden auch weitere Abgänge erwartet. Beim Trainingsauftakt fehlten Verteidiger Jusuf Gazibegovic, der für Gespräche freigestellt ist, sowie Stürmer Imad Rondic, der nicht mehr zum Trainingskader gehört. Auch Abwehr-Neuzugang Gideon Mensah war nicht dabei. Der ghanaische WM-Fahrer erhält noch Urlaub und steigt später ein.
«Es waren bis jetzt schon ein paar intensive Wochen und wir gehen schon davon aus, dass noch ein bisschen was dazukommen wird in den kommenden Wochen», sagte Kessler mit Blick auf den Transfermarkt. Neben intensiven Transferwochen hat der 40-Jährige auch das Saisonziel im Blick: «Wir wollen die Klasse halten, aber am Ende wollen wir den FC einfach mittelfristig stabilisieren in der Bundesliga.»
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