
Das Ansehen Donald Trumps in der Welt sinkt immer weiter. Ausweislich einer neuen Studie haben besonders die Menschen in Europa kaum Vertrauen in den amerikanischen Präsidenten. Angesichts der Tatsache, wie er in den vergangenen anderthalb Jahren agiert hat, wen er alles vor den Kopf gestoßen und beleidigt hat, ist das kein Wunder. Wer selbst seine Verbündeten so behandelt wie Trump es tut, muss sich nicht wundern, dass er nicht geliebt wird.
Tief blicken lässt dabei eine Einschätzung aus Deutschland: Trump vertrauen hierzulande sogar fast so wenige Leute wie dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Was die Menschen in „shithole countries“ (wie Trump zu sagen pflegt) über ihn denken, wird den „America First“-Präsidenten allerdings kaum stören. Er agiert eher wie der römische Kaiser Caligula nach dem Motto: „Sollen sie mich hassen, solange sie mich fürchten.“ Außerdem ist er in dieser Hinsicht auf seine eigenen Bürger fixiert, denn das sind seine Wähler. Wie die über ihn denken, werden sie bei der Parlamentswahl im November zeigen.
Die Amerikaner haben es denn auch maßgeblich in der Hand, wie sich das Bild ihres Landes in der Welt entwickelt. Momentan leidet es unter der massiven Unbeliebtheit Trumps.
Gerade die Deutschen haben jedoch gezeigt, dass sie ihr Verhältnis zu Amerika ändern können, auch davon beeinflusst, wer im Oval Office sitzt. Im Sinne einer gedeihlichen transatlantischen Partnerschaft ist zu hoffen, dass Trump nicht zu viel kaputtgemacht hat und der gegenwärtige Trend reversibel ist.
