In den vergangenen drei Tagen wurden 70 Neuinfektionen bestätigt. 254 Personen sind bis jetzt am Ebola-Virus gestorben.
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© Jospin Mwisha/AFP /Getty Images
In der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) ist die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle auf 1.003 gestiegen. Laut dem Informationsministerium in der Hauptstadt Kinshasa sind unter den bestätigten Fällen 254 bereits gestorbene Erkrankte.
Die Infektionen stiegen auch zuletzt rasch an, noch am Freitag meldete das Ministerium 933 Fälle, am Samstag 956. Neun Todesfälle zählte man am Wochenende. Es gibt 100 Genesene.
Rückverfolgung der Kontaktpersonen bleibt schwierig
Um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen ist es laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) notwendig, 90 Prozent aller Ebola-Kontaktpersonen zu ermitteln und zu beobachten. Laut dem Informationsministerium in Kinshasa ist die Rückverfolgung der Kontaktpersonen schwierig, aktuell liege die Quote bei ungefähr 55 Prozent.
Seit der Bekanntgabe des Ebola-Ausbruchs im Mai waren außerdem im Nachbarland Uganda 19 Menschen an Ebola erkrankt. Zwei von ihnen sind an der Krankheit gestorben. Die Fälle in Uganda stehen im direkten Zusammenhang mit dem Ausbruch in der DR Kongo.
Für den aktuellen Ebola-Ausbruch ist das seltene Bundibugyo-Virus verantwortlich, für das es aktuell weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine Therapie gibt. Daher ist die Eindämmung besonders schwierig.
