
Tote und Verletzte nach russischen Drohnenangriffen in der Nacht
Russland hat in der Nacht wieder ukrainische Städte und Regionen angegriffen. Ukrainische Behörden meldeten nach russischen Drohnenangriffen mindestens zwei Tote, zahlreiche Verletzte sowie mehrere zerstörte Gebäude in den Städten Odessa, Dnipro und Konotop.
In Dnipro seien zwei Menschen durch russische Angriffe getötet worden, teilte der Chef der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram mit. Es gebe sechs Verletzte. Wohnhäuser, ein Lebensmittellager sowie Autos seien beschädigt worden.
In dem Gebiet Sumy wurden in der Stadt Konotop mehrere Gebäude getroffen, wie Militärgouverneur Oleh Hryhorow auf Telegram schrieb. Dabei seien mindestens sechs Menschen verletzt worden. Der Bürgermeister der Stadt Konotop, Artem Semenichin, sagte laut einem Medienbericht, wegen Mangels an Rettungswagen würden die Verletzten in privaten Fahrzeugen in Krankenhäuser gebracht. Auch ein Museum sei beschädigt worden.
Auch in Odessa wurden erneut mehrstöckige Wohnhäuser und Fahrzeuge getroffen, wie der Leiter der örtlichen Militärverwaltung, Serhij Lyssak, auf Telegram schrieb. Ein Gebäude sei durch den Angriff völlig zerstört worden. Information über Verletzte oder Todesopfer gab es zunächst nicht.
Die Ukraine griff russischen Angaben zufolge Industriegebiete in Zentralrussland mit Drohnen an. Ziele seien unter anderem Industriegebiete um Newinnomyssk in der südlichen Region Stawropol gewesen, wo sich eine große Chemiefabrik befindet. Auch die Region Nischni Nowgorod war wieder betroffen. Dort betreibt der Ölkonzern Lukoil eine Raffinerie. Auch über den Regionen Leningrad, Moskau, Tula und Belgorod wurden Drohnen gemeldet, berichteten russische Medien. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es seien 273 Flugkörper abgeschossen worden.
