Die in Neu-Ulm gefundenen fünf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sind entschärft. Sämtliche Sperrungen seien inzwischen wieder aufgehoben worden, teilte die Stadt mit.
Die Bahnlinie zwischen den Großstädten Augsburg und Ulm war am Dienstagabend vorübergehend gesperrt, der Bahnverkehr wurde kurzfristig eingestellt. Die Bundesstraße 10 wurde im Bereich des Pfuhler Rieds bei Neu-Ulm in beide Richtungen für die Entschärfungsarbeiten gesperrt.
In Neu-Ulm werden immer wieder alte Bomben entdeckt
Nach Angaben der Kommune wurden bei Fliegerbomben-Sondierungen die fünf US-Splitterbomben entdeckt, die jeweils 126 Kilogramm schwer waren. Bereits Mitte Juli wurden in dem Gebiet zwei Weltkriegsbomben entschärft.
Neu-Ulm wurde zusammen mit dem benachbarten Ulm im Zweiten Weltkrieg massiv bombardiert. Im Stadtgebiet werden deswegen immer wieder Blindgänger entdeckt, die seit mittlerweile mehr als 80 Jahren im Boden versteckt sind.
Für die aktuelle Entschärfung wurde um jede Bombe eine Sperrzone von 500 Metern festgelegt, in der sich niemand außer den Sprengexperten aufhalten durfte. Davon waren auch einzelne Wohn- und Gewerbegrundstücke betroffen.
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