Nach den Absagen mehrerer Musiker erwägt US-Präsident Donald Trump eine Planänderung für die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA. Anstelle der geplanten Konzerte in der Hauptstadt Washington könne er sich eine Kundgebung mit sich selbst als Hauptredner vorstellen, teilte Trump am Samstag auf seiner Onlineplattform mit. Die Organisatoren »Freedom 250« bestätigten Trumps Auftritt mit einem Post auf Instagram.
Auf seiner Onlineplattform schrieb Trump, er sei »die größte Attraktion der Welt, derjenige, der weitaus größere Menschenmengen anzieht als Elvis in seiner Blütezeit, und das ohne Gitarre«. Er könne den Platz »dieser drittklassigen Künstler« auf der Bühne einnehmen. Derzeit lasse er prüfen, ob eine Kundgebung mit dem Titel »AMERICA IS BACK« organisiert werden könne.
Die Konzerte sollten während der vom 25. Juni bis zum 10. Juli geplanten Feierlichkeiten auf der National Mall zwischen Kapitol und Washington-Denkmal stattfinden. Mehrere Künstler, unter ihnen die Country-Sängerin Martina McBride und der Sänger der in den 1980ern erfolgreichen Band Poison, Bret Michaels, hatten ihre Teilnahme in den vergangenen Tagen aber abgesagt. Michaels begründete seinen Schritt auf Instagram damit, dass die Veranstaltung nicht die überparteiliche Feier sei, die er erwartet habe. Insgesamt zogen fünf der neun angekündigten Musiker ihre Zusagen inzwischen zurück.
