
Der 1. FC Magdeburg hat die Premiere von Alexander Ende als Trainer von Fortuna Düsseldorf verdorben. Mit zwei frühen Toren durch Laurin Ulrich (2. Minute) und Mateusz Zukowski (16.) legte die Mannschaft von FCM-Trainer Petrik Sander vor 24.608 Zuschauern in der Avnet-Arena die Basis zum 2:0 (2:0)-Sieg.
Mit dem zehnten Saisonsieg nach 30 Spielen kletterte Magdeburg in der Tabelle mit 33 Punkten an Düsseldorf (31 Zähler) vorbei. Die Rheinländer, die die fünfte Niederlage hintereinander kassierten, können am Sonntag bis auf den letzten Platz in der Tabelle zurückfallen.
Die Gastgeber drückten von Beginn an auf das Tempo und gingen durch den strammen Schuss von Ulrich nach 107 Sekunden in Führung. Alexander Nollenberger hätte den zweiten Treffer folgen lassen können, scheiterte aber an Düsseldorfs Schlussmann Florian Kastenmeier. Besser machte es Torjäger Zukowski, der ein geniales Anspiel von Baris Atik zu seinem 17. Saisontreffer in 18 Spielen verwertete.
Den zweiten Spielabschnitt begannen die Düsseldorfer agiler, ohne große Gefährlichkeit zu erzeugen. Magdeburg wurden zwei Treffer durch Nollenberger (54.) und dem eingewechselten Dariusz Stalmach (83.) wegen Abseits aberkannt.
Dresden bejubelt wichtigen Sieg
Im Spiel eins nach den Krawallen daheim gegen Hertha BSC haben sich die Ultras von Dynamo Dresden keine Ausschreitungen erlaubt und einen wichtigen Heimsieg der SG bejubelt. Gegen den VfL Bochum kamen die Elbestädter zu einem 2:0 (1:0) und verschafften sich etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg.
Auf den ersten direkten Abstiegsplatz haben die Sachsen fünf Punkte Vorsprung. Zudem rückten sie bis auf einen Punkt an Bochum (36) ran. Jason Ceka (5. Minute) hatte die Gastgeber vor 30.616 Zuschauern in Führung gebracht, nach dem Wechsel erhöhte Vincent Vermeij (59.).
Die frühe Führung von Ceka (5.) brachte wenig Rückenwind. Zwar hätte Kofi Amoako (14.) nach einem starken Solo erhöhen können, doch aus Nahdistanz scheiterte er an VfL-Keeper Timo Horn. Bochum hatte die erste hochkarätige Chance dank Mats Pannewig erst in der 18. Minute. Dynamos Ersatzkeeper Daniel Mesenhöler, der kurzfristig für Tim Schreiber (Muskelprobleme) in die Startelf rückte, war jedoch hellwach. Danach verflachte die Partie, Dynamo riskierte wenig, spielte zu viel hintenherum, statt die Tiefe zu suchen.
Bochum mit Trainer Uwe Rösler war zwar phasenweise stabil in der Defensive, aber zu ideenlos im Spielaufbau. Nach dem Wechsel bugsierte Vermeij (59.) nach abermaliger Vorarbeit von Ben Bobzien den Ball mit der Sohle und Hacke über die Linie. Dann erwachte Dynamo nochmal und sicherte den Heimsieg.
Remis in Bielefeld
Arminia Bielefeld steckt weiter im Kampf gegen den Abstieg fest. Die Ostwestfalen kamen im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Mohamed Ali Zoma brachte die Gäste in der achten Minute in Führung, Tim Handwerker (81.) glich noch aus.
Die Arminia verfügt nun über 32 Punkte und kann im ungünstigsten Fall am Sonntag auf einen direkten Abstiegsplatz zurückfallen. Nürnberg, das in der Schlussphase in Person von Rafael Lubach eine klare Chance vergab, steht dagegen mit 38 Zählern weiter im Tabellenmittelfeld.
Die Gastgeber erwischten einen ganz schwachen Start und wurden von den eigenen Fans ausgepfiffen. Nürnberg führte zur Pause völlig verdient. Nach Wiederanpfiff kamen die Hausherren stärker auf, belohnten sich aber vorerst nicht. Die Gäste-Defensive stand sicher, Nürnberg verlegte sich mehr aufs Kontern. So benötigte Bielefeld einen Standard zum Ausgleich. Handwerker fand bei einem Freistoß eine Lücke in der Nürnberger Mauer.
