In Deutschland haben etwa eine Million Menschen keine
eigene Wohnung. Etwa 13 Prozent der Wohnungslosen haben einen Job, sind fest angestellt und gehen regelmäßig zur Arbeit. Für
eine eigene Wohnung reicht es dennoch nicht, denn in Deutschland hat sich
etwas verändert. Wer früher wohnungslos wurde, hatte oft mehrere Schicksalsschläge
und Notlagen hinter sich; heute reicht bereits ein Bruch aus: eine Erkrankung,
Trennung oder Eigenbedarfskündigung. Einer, der arbeitet und dennoch keine Wohnung findet, ist Micha Neumeier. Mit einer Festanstellung bei einem Fahrdienst und 35 Stunden Arbeit pro
Woche fährt er Kinder zur Schule oder alte Menschen ins Pflegeheim. Caterina Lobenstein, Redakteurin im Dossier der ZEIT, hat ihn auf Wohnungssuche begleitet. Im Podcast
berichtet sie von der verschärften Lage auf dem Wohnungsmarkt – und davon, was dagegen helfen könnte.
Die US-Justiz hat mehrere Journalisten
der New York Times vorgeladen. Die US-Regierung begründet die Maßnahme mit
der Untersuchung von Leaks. Das Medium hatte über mögliche
Sicherheitsbedenken an einem Präsidentenflugzeug berichtet, das Präsident
Donald Trump vom
Emirat Katar als Geschenk erhalten hatte. Trump geht bereits länger gegen
die freie Presse in den USA vor. Die New York Times bezeichnet die Vorladung als »dreisten Einschüchterungsversuch«. Die Reporter müssen nun
unter Eid vor einer Grand Jury aussagen, die entscheidet, ob ihnen möglicherweise
ein Verbrechen vorgeworfen werden kann. Wie sehr ist die Pressefreiheit in den
USA bedroht? Das beantwortet Holger Stark,
stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Investigativressorts der ZEIT.
Und sonst so? Wie Sie den Was jetzt?-Podcast hören.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Christina
Felschen und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier.
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wohnungslosigkeit: Vollzeit,
fest angestellt, unbefristet – und trotzdem wohnungslos
Wohnungslose in Deutschland: Wenn
Notunterkünfte Kinderzimmer ersetzen
Trumps Korruption: Kommt
er wirklich mit allem durch?
