Der größte Teil deutscher Studierender lebt im Elternhaus. Wie aus einer Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht, wohnte mehr als jeder vierte Studierende bei den Eltern, der Anteil lag bei 27,9 Prozent. Fast ebenso viele Menschen und damit 27,8 Prozent lebten demnach während des Studiums in einer privaten Mietwohnung. Die Daten wurden in den vergangenen drei Wintersemestern erhoben.
An dritter Stelle im Ranking des Berichts stehen Wohngemeinschaften. Rund ein Viertel der Studierenden beziehungsweise 24,8 Prozent lebten den Angaben nach in einer Wohngemeinschaft außerhalb eines Wohnheims. Deutlich seltener wohnten Studierende in Wohnheimen – diese Wohnform trifft der Befragung zufolge nur auf 15,2 Prozent zu.
Bei der Befragung zeigten sich deutliche Geschlechterunterschiede. Knapp ein Drittel der männlichen Befragten gab an, bei den Eltern zu leben. Bei den weiblichen Befragten war es weniger als ein Viertel. Diverse Personen bevorzugten demnach Wohngemeinschaften. 30,8 Prozent der 669 Personen, die in der Stichprobe befragt wurden, hätten angegeben, in einer Wohngemeinschaft zu leben.
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