
Der 7. Oktober bleibt in Israel eine offene Wunde – nicht nur, aber vor allem für die Angehörigen der Opfer. Das erfuhr auch Benjamin Netanjahu wieder. Während er am Montag in Jerusalem beim Staatsakt für die Opfer des Terrorangriffs seine Rede hielt, stand ein Mann im Publikum auf und unterbrach den Ministerpräsidenten. „Du hast meinen Sohn am 7. Oktober nicht beschützt“, rief Yaakov Godo, „du hast die 1200 Menschen nicht beschützt, die an einem einzigen Tag ermordet wurden!“ Das sei eine „Schande“.
